Historie und Leitbild

Historie und Leitbild

Mit Ende 2011 hat das Zentrum für Seltene Krankheiten Salzburg (ZSK Salzburg) als erstes seiner Art in Österreich den Betrieb aufgenommen.

Der qualitativ hochwertigen Versorgung von Patienten mit seltenen Krankheiten sowie der grundlagenorientierten und klinischen Forschung zu seltenen Krankheiten soll am Universitätsklinikum Salzburg und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine optimale Diagnostik und Versorgung von Patienten mit seltenen Krankheiten ist die enge interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit von verschiedenen Fachrichtungen.

Erfolgreiche Drittmittelprojektanträge und signifikante wissenschaftliche Leistung sind durch einen interdisziplinären Forschungsverbund bedeutend besser realisierbar. Eine Grundvoraussetzung dafür ist der Aufbau einer tragfähigen Forschungsinfrastruktur für seltene Krankheiten.

Mehrere Universitätskliniken und -institute der Salzburger Landeskliniken (SALK) und der Paracelsus Medizinschen Privatuniversität (PMU) haben sich zur interdisziplinären Patientenbetreuung, Diagnostik und Forschung bei seltenen Krankheiten als das „Zentrum für Seltene Krankheiten Universitätsmedizin Salzburg“ (englisch: „Salzburg Centre for Rare Diseases“) zusammengeschlossen.

Die Notwendigkeit des Zusammenschlusses der einzelnen Bereiche ergibt sich aus dem gemeinsamen Ziel, die in Salzburg bereits vorhandene Expertise auf dem Gebiet der seltenen Krankheiten zu bündeln und Synergieeffekte zu nützen. Gleichzeitig entspricht der Zusammenschluss den interuniversitären Anstrengungen zur Schaffung der Forschungsschwerpunkte Regenerative Medizin und Stoffwechselmedizin zwischen Paracelsus Medizinischer Privatuniversität und Paris Lodron Universität Salzburg.